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Alpencruise Zentralschweiz
Eine Mountainbike-Tour der Gegensätze. Emsige Metropole und gewählte Einsamkeit, hügelige Voralpen und schroffe Bergriesen, städtisches Kulturleben und schwarz-funkelnde Sternenhimmel. Diese einzigartige Tour macht wie keine andere die Vielfalt der Schweiz deutlich.
Einzigartig ist auch das Konzept: Daily switch – heisst, Ihr könnt jeden Morgen neu entscheiden, ob Ihr die leichte Variante oder doch lieber die mittelschwere Route fahren möchtet. Jeden Tag werden gleichzeitig zwei komplett unterschiedliche Routen gefahren. Beide Gruppen werden von je einem unserer erfahrenen Tourguides geführt (im Startjahr von Sara und Boris). Am Abend treffen wir uns alle wieder im gleichen Hotel.
Pulsierende Weltmetropole Zürich alleine lohnt die Reise schon. Wer die Zwinglistadt näher kennen lernen möchte, reist einfach ein paar Tage früher an – erlebt die kulturelle Abwechslung dieser Kleinmetropole. Galerien, Einkaufsmeilen, Cafès, Promenaden am badefreudigen Zürichsee. Der Blick am Morgen des ersten Tourtages auf eine Weltstadt in einer kleinen Welt und an einem lieblichen See macht Lust auf die kommenden Tourtage. Es geht hinein in den Sihlwald. Über den Albis fahren wir weiter Richtung Schwyz und grüssen mit dem Aegerisee einen weiteren von insgesamt 12 Seen auf unserer Route. Über die Rigi-Kulm kommen wir hinein in die Zentralschweiz. Wo die Ur-Väter der Schweiz einst ihren berühmten Rütli-Schwur geleistet haben, zum bekannten Vierwaldstättersee. Für viele der Inbegriff der Schweiz. Wir erblicken ihn von ganz oben, erfassen seine gewaltige Ausdehnung, eingerahmt von einer Bergkulisse aus hunderten von Alpengipfeln. Seine Medusengestalt ist scheinbar zufällig geformt von Berghängen, die steil in ihn eintauchen.
Bärenjäger und der Geografische Mittelpunkt der Schweiz Wir setzen über. Der erste Alpencross mit echtem Wassergang. Von jetzt an folgen wir streckenweise dem Jakobsweg, dem bekanntesten aller Pilgerwege. Wir wählen die feinsten Insider-Routen in die Alpenhänge hinein und auf fabelhaften Singletrails wieder bergab, wir sehen entfernt das touristenreiche Luzern, bewegen uns aber weiter in Richtung Zentralalpen. An Höhenmetern spart das Herz der Schweiz in keinster Weise. Die Ortsnamen Bärenfallen und Wolfenschiessen machen deutlich, womit sich die ersten Siedler hier beschäftigen mussten. Die Umgebung wird karger, wir verlassen nach und nach die Zeichen der Zivilisation. Vorbei an Stanserhorn und Pilatus biken wir mit Blick auf den Sarnersee Richtung Brünigpass. Die leichte Variante folgt hier einem stillen Trail oberhalb der bekannten Passstrasse. Abgelegen und mit vielen Aussichten auf die Welt der Viertausender. Die mittelschwere Route sticht nochmals weit hinauf in die Bergwelt. Entlang der Flanken des Kleinen Melchtals wird es wieder hochalpin. Auf einem durchweg fahrbaren Panoramaweg gelangen wir zum geografischen Mittelpunkt der Schweiz – ein unbekannter Nabel Europas. Viele Kilometer bewegen wir uns nun auf diesem Höhenweg und lassen die Alpen defilieren. Auf der anderen Seite üben wir auf knackigen Downhills unsere Fahrtechnik.
Gletscherwelt und senkrechte Felswände Meiringen ist der Startort für die fünfte und letzte Etappe. Das Meisterstück erwartet alle – die Grosse Scheidegg, der kleine Nachbar der Eiger Nordwand. In Serpentinen windet sich der Weg hinauf auf diesen sichtreichen Pass mit klingendem Namen. Was uns oben präsentiert wird, ist ebenso klangvoll: Eiger, Mönch und Jungfrau. Allen drei zu Füssen liegt Grindelwald, umgeben von Gletschern und Felswänden, die tausend Meter steil in den Himmel ragen. Natürliche Kulisse so vieler Bergsteigerdramen – und unser Ziel zum Abschluss einer ganz besonderen Alpentour, die wir nie mehr vergessen werden.
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